Dres. med. Jarosch & Decker

Fach√§rzte f√ľr Allgemeinmedizin
Rettungsmedizin

Patienteninformation zu Masern

Es handelt sich um eine ansteckende Viruskrankheit, die fast alle Mitteleuropäer bis zum 16. Lebensjahr durchmachen. Am häufigsten erkranken die 3-4jähringen. Die Ansteckung geschieht durch Tröpfcheninfektion (Husten und Nasensekret).

Die Ansteckungsfähigkeit beginnt 4-5 Tage vor Ausbruch des Ausschlages und ist auch in dieser Zeit am größten. Sie bleibt auch während der eigentlichen Masernerkrankung erhalten.

Die Inkubationszeit (Zeit zwischen Ansteckung und Auftreten der Erkrankung) beträgt in der Regel 14-15 Tage bis zum Beginn des Ausschlages, d.h. etwa 10 Tage bis zu den ersten Krankheitssymptomen.

Anzeichen sind in den ersten Tagen Fieber, Schnupfen, Bindehautentz√ľndung und Husten, evtl. auch eine kleine Verf√§rbung an der Innenseite der Wangenschleimhaut.

Der typische Masernausschlag beginnt im Gesicht und hinter den Ohren und breitet sich dann auf den √ľbrigen K√∂rper aus. Er ist anfangs kleinfleckig, dann grobfleckig, wobei die R√∂tungen stellenweise zusammenlaufen k√∂nnen.

Das Fieber sinkt vor Beginn des Ausschlages etwas ab und kann dann wieder Werte √ľber 39¬į zeigen; es spricht auf fiebersenkende Ma√ünahmen oft nur schlecht an. Nach 5-7 Tage soll das Fieber endg√ľltig abfallen (ein erneuter Fieberanstieg deutet auf Komplikationen hin).

Komplikationen sind Lungenentz√ľndung, Kehlkopfentz√ľndung (Krupp), Mittelohrentz√ľndung und Durchf√§lle. Gef√ľrchtet ist die Masern-Gehirnentz√ľndung. Da die Abwehrkr√§fte durch die Masern geschw√§cht werden, k√∂nnen alte Infketionen aktiviert werden (z.B. Tuberkulose).

Die Behandlung richtet sich nach den Symptomen: Husten- u. Fiebermittel, strenge Bettruhe, h√§ufig wird wegen der Bindehautentz√ľndung eine Abdunklung des Zimmers als angenehm empfunden. Eine Absonderung ist nur in Heimen erforderlich. Eine Schutzimpfung ist ab dem 15. Lebensmonat m√∂glich.

Während der ersten Krankheitstage (also vor Auftreten des Ausschlages) ist eine Abschwächung der Krankheit durch die Injektion von Gamma-Globulin möglich.

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