Dres. med. Jarosch & Decker

Fach√§rzte f√ľr Allgemeinmedizin
Rettungsmedizin

Osteoporose

Die Osteoporose ist einer Erkrankung des Knochens, die durch einen vemehrten Abbau den Knochen "porös" werden läßt. Dabei wird vor allem mehr Calcium ausgeschieden, als neu eingebaut.

Die Krankheit entwickelt sich √ľber viele Jahre hinweg ohne Beschwerden, bis pl√∂tzlich ohne gr√∂√üere Einwirkung ein Knochen - meist ein Wirbelk√∂rper - bricht. Erst danach kommt es zur einem Verlust an K√∂rpergr√∂√üe und einer st√§rkeren Kr√ľmmung der Wirbels√§ule. In diesem Stadium k√∂nnen dann auch st√§ndige Knochenschemerzen auftreten, die durch k√∂rperliche Schonung den Knochenabbau beschleunigen.

Dieser Vorgang tritt normalerweise im Alter nach den Wechseljahren, aber auch in der Schwangerschaft auf. Daher kommt die Krankheit bei Frauen häufiger als bei Männern vor.

Unabhängig vom Geschlecht sind Risikofaktoren Vererbung, Bewegungsmangel, Stoffwechselkrankheiten, bestimmte Medikamente, Schwerelosigkeit (bei Astronauten) oder falsche (calciumarme oder phosphatreiche) Ernährung.

Bis zu einem Alter von etwa 30 Jahren wird der Knochen aufgebaut; die Knochenmasse ist dann am größten und nimmt ab dem 40. Lebensjahr kontinuierlich ab. Hormonveränderungen in den Wechseljahren verstärken diesen Prozeß.

Um das im Alter zwangsläufig bestehende Calciumdefizit aufzuhalten, ist es erforderlich, bis zum 30. Lebensjahr ein Depot in den Knochen einzulagern. Die Vorbeugung der Osteoporose beginnt also schon in der Jugend: wer es nicht schafft, das nötige Calcium "anzusparen", wird im Alter Probleme bekommen.

Normal ist eine täglicher Calciumausscheidung von 0.3 g.

Um sie zu kompensieren, benötigt man eine größere Calciummenge, da nicht das gesamte Nahrungscalcium vom Darm aufgenommen wird.

Phosphorverbindungen verbinden sich z.B. mit den Calciumionen zu festen unlöslichen Salzen, die vom Körper nicht aufgenommen werden können. Entscheidend ist also die Bilanz zwischen Calciumaufnahme und Calciumausscheidung.

Wie kann man eine Osteoporose behandeln?

Als Eselsbr√ľcke kann hier der Name des Komponisten Johann Sebastian Bach herhalten:

  • B ewegung erh√∂hen nicht nur Sport, sondern jede Bewegung, auch der Weg zum Briefkasten

  • A lkohol vermindern bis zu t√§glich 14-20 g sind erlaubt, das entspricht etwa 1/3 ltr Bier, 200 ml Wein oder 2-3 Korn

  • C alcium zuf√ľhren Calcium wird aus der Nahrung besser aufgenommen als aus Medikamenten. Obst und Gem√ľse sind besser als Tabletten. Da gleichzeitig die Phosphataufnahme gedrosselt werden sollte, gelten die u.a. Ern√§hrungsratschl√§ge.

  • H ormone ersetzen Hier gibt es verschiedene Medikamente

  • J ubilieren eine positive Lebenseinstellung anstreben

  • S ingen Singen f√∂rdert die Sauerstoffaufnahme und regt den Stoffwechsel an

Nutzt man die heute zur Verf√ľgung stehenden M√∂glichkeiten, ist eine Osteoporose in der Regel vermeidbar.

Tabelle: Phosphorgehalt der Nahrungsmittel

  • ++ phosphorarm (ohne Einschr√§nkung erlaubt):
    Obst, Gem√ľse, Kartoffeln Fette: Butter, Sahne, √Ėl, Schmalz, Speck, Oliven√∂l ! evtl. Palmin oder Biskin zum Braten oder Backen

  • + m√§√üig phosphorreich (in Ma√üen erlaubt):
    Fleisch, Fisch, Eier

  • ! phoshorreich (Vorsicht!):
    Milch- und Milchprodukte Brot und Getreideprodukte

  • -- verboten:
    Margarine, Schokolade, Colagetränke und Fitneßdrinks Emulgatoren, Stabilisatoren modifizierte Stärken Geschmacksverstärker

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