Dres. med. Jarosch & Decker

Fach√§rzte f√ľr Allgemeinmedizin
Rettungsmedizin

Eigenblutbehandlung

Die Eigenbluttherapie ist ein bew√§hrtes Verfahren der empirischen Medizin. Es handelt sich um eine unspezifische Reizk√∂rperbehandlung, deren Urspr√ľnge bis ins vorige Jahrhundert zur√ľckreichen. Zu den Bef√ľrwortern dieser Behandlung geh√∂rte u.a. der Chirurg August

Bier, der sie zur Förderung der Knochenbruchheilung einsetzte. In den 30-ger Jahren konnte F. Hoff zeigen, daß es durch die Eigenblutbehandlung zu einer "vegetativen Gesamtumstimmung" der Körpers kommt, die mit einer erhöhten Abwehrkraft einhergeht.

Diese Maßnahmen zur immunogenen Umstimmung bzw. Abwehrsteigerung werden heute als "Immunmodulation" bezeichnet, wobei neben körpereigenen Substanzen auch Stoffe pflanzlicher oder tierischer Herkunft in Gebrauch sind (Echinacea, Mistel, Ameisensäure,

Thymus, usw.). Trotz großer Anstrengungen ist es jedoch noch nicht gelungen, den genauen Wirkmechanismus zu erforschen.

Angezeigt ist eine Eigenblutbehandlung bei allergischen Erkrankungen (z.B. Heuschnupfen, Asthma, Neurodermitis), wiederholten eitrigen Hauterkrankungen, Herpes, akute und

chronische Infekte, Pilzinfektionen, rheumatische Erkrankungen.

Die Durchf√ľhrung einer Eigenblutbehandlung erfolgt in der Regel nicht nach einem festen Schema, sondern pa√üt sich der individuellen Reaktion des Patienten an. Daher k√∂nnen Dosierung und Abst√§nde der Behandlung schwanken. Es gilt der Merksatz:

"Je akuter, desto öfter (z.B. täglich), je chronischer, desto seltener (z.B. alle 2-4 Wochen).

Wir empfehlen bei chronischen Erkrankungen die Behandlungen zun√§chst 1-2x w√∂chentlich, sp√§ter alle 2-4 Wochen. Die gesamte Behandlung sollte √ľber mindestens 1 Jahr

fortgef√ľhrt werden.

Nebenwirkungen scheinen bei diesem Vorgehen h√∂chst selten zu sein, theoretisch denkbar sind leichtes Fieber oder - wie bei jeder intramuskul√§ren Injektion - eine √∂rtliche Entz√ľndung mit Eiterbildung (Absze√ü).

Eine Kombination mit homöopatischen Medikamenten ist möglich.

Bei Gerinnungsst√∂rungen, gleichzeitiger immununterdr√ľckender Medikation, schweren Leber- u. Nierensch√§den und Schilddr√ľsen√ľberfunktion ist diese Behandlung nicht angezeigt.

27798 Hude
Tel. 0 44 08 / 24 44
Fax 0 44 08 / 14 58
Servicetelefon:
0 44 08 / 76 89

Sprechstunden:
Montag:
8.00 - 12.00 & 16.00 - 19.00
Dienstag:
8.00 - 12.00 & 16.00 - 19.00
Mittwoch:
8.00 - 12.00
Donnerstag:
8.00 - 12.00 & 16.00 - 19.00
Freitag:
8.00 - 12.00

und nach Vereinbarung

Hausbesuche bitte möglichst bis 9 Uhr anfordern.
Bestellung f√ľr:

- Rezept

- √úberweisung

jetzt auch online möglich.